| ...ein paar Zeitungsschnipsel! |
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...nur schnell das Neueste - im Jahr 2008auf einen Blick... Rhein-Neckar-Zeitung, 24/25.Februar 2007 Eichelmanns Weinspitzen
von Gerhard Eichelmann
Badische Zeitung, 20. Juni 2006 "Gumsle" als Tennis-Wein Binzen(mm). Denn in Binzen, wie in Braunschweig, gibt´s Binzener Wein zu kaufen. Zumindest für die Dauer des ATP-Tennisturnier, das seit dem Wochenende in die Stadt Heinrichs des Löwen in Niedersachsen läuft. Dorthin hat Bernhard Frick Wein geschickt. Gutedel mit dem Etikett der "Markgräfler Gumsle", über dessen Bedeutung die Nordlichter sinnieren mögen, Sekt vom extra trockenen Ausbau und dazu noch Spätburgunder Rotwein sowie Cabernet Sauvignon. Darüber, wie das Ganze zu Stande kam, ist Bernhard Frick selber überrascht. dieses Frühjahr - berichtet Frick - erhielt er einen Anruf von Weinpapst Stephan Pinkert. Der Wolenütteler ist Autor und herausgeber des Weinmilieus, einer kleinen Soziologie des Weines, in der - ebenso wie in Pinkerts Newsletter weinpost.de - auch schon mal die Weine es Binzener Gutes von Bernhard Frick zur Geltung gekommen sind. Wie er zu der Ehre gekommen ist, überrascht Bernhard Frick nicht minder, Oberbadisches Volksblatt, 22. März 2006 gemeinsam mit den Kollegen Dieter Schweigler und Hans Krebs präsentieren. Gleichzeitig werden in der März-ausgabe der Zeitschrift "Selection" für Weine, Spirituosen, Essen, Kultur und Reisen zwei Weine des Weinguts Frick lobend erwähnt: Bei einer Internationalen Weinprämierung der Zeitschrift wurde die Trockenbeerenauslese 2000 mit der Goldmedaille des Wettbewerbes "Premium Select Wine Challenge" ausgezeichnet. Für die Nobling Spätlese 2004 gab es zudem eine Silbermedaille. Prämiert wurden 2320 Spitzenweine aus aller Welt Die Trockenbeerenauslese aus dem Milleniumsherbst war die erste Trockenbeerenauslese von der Binzener Sonnhohle. Dabei waren 208 Oechsle gemessen worden, was den Binzener Erzeuger bezüglich des Mostgeichtes Rang sechs in Deutschland einbrachte. Badische Zeitung, 15. November 2005 ![]() Stolz auf 222 Öchsle: Bernhard Frick aus Binzen Foto: Ralph Lacher Freude im Weingut Frick Binzen(mm). Von wegen Schnapszahl: 222 Öchsle - eingefahren am "Elften Elften": Wenn das nichts ist! Beinahe hätte es sogar zum Rekord im Weinanbaugebiet Baden gereicht. Indes: ein Hang Scheureben vom Weingut Schloss Ortenberg in der Ortenau hat es in diesem Herbst schon auf ein Mostgewicht von 230 Öchsle gebracht, weiß Bernhard Frick vom gleichnamigen Binzener Weingut. Die 222 Öchslegrade - eine Trockenbeerenauslese vom Müller-Thurgau - wurden am vergangenem Freitag in der Lage "Binzener Sonnhohle" geherbstet, wie Bernhard Frick gestern nicht ohne Stolz informierte. Fürs Markgräflerland dürfte das der Rekord 2005 sein, hieß es beim Weinbauinstitut in Freiburg. "Fast wie Sirup" seien die rung 70 Liter - geerntet auf einer Fläche von 20 Ar - aus der Presse geronnen, berichtet der Weingutinhaber, der in Binzen und im benachbarten Fischingen am "Weingarten" insgesamt rund 4 Hektar Rebflächen bewirtschaftet. Indes: Die 222 Öchslegrade bedeuten fürs Weingut Frick nicht den absoluten Rekord. Am 5. Februar 2004 hatte man es in der selben Lage bei der Auslese von Trockenbeeren vom Müller-Thurgau sogar auf 278 Öchsle gebracht. Damals mit einem Ertrag von 45 Litern aus ebenfalls rund 20 Ar Rebfläche. 150 kleine Fläschchen (zu je 0,375 Liter) Trockenbeerenauslese möchte Bernhard Frick aus der nachträglichen kleinen, aber feinen Ernte gewinnen. Badische Zeitung, Februar 2004 Mehr gab es in Baden nirgends BINZEN(ral) Der Herbst 2003 brachte auch beim Weingut von Bernhard Frick unterdurchschnittliche Mengen, aber die Qualität ist beachtlich. Und der Herbst endete erst spät: Am vergangenen Donnerstag holte Bernhard Frick die letzten Trauben aus dem Jahrgang 2003 ein und freute sich dabei über staatliche 278°Oechsle, die seine Sonnhohle-Müller-Thurgau-Trauben "zogen". Dieses Mostgewicht, so bestätigt der Badische Weinbauverband, ist das höchste Mostgewicht in ganz Baden aus dem Jahrgang 2003. Am Montag presste Bernhard Frick die Trauben von den 15 Ar Reben, dabei kamen nur rund 45l Most zusammen. Ein gutes halbes Jahr wird die Vergärung dauern; durch die hohen Zuckerwerte wird die Hefe allerdings die Umwandlung von Zucker in Alkohol nur teilweise bewerkstelligen können. Frick rechnet lediglich mit etwa sieben Volumen-Prozent Alkohol bei einem hohen Restzuckeranteil und schönen 4,8 Promille Säure. In den Verkauf gelangen wird der rare Tropfen frühestens Ende diesen Jahres.
Beitrag von Andreas Waetzel SWR
Oktober 2003 - Tagesschau Spitzenweine: Zu viel des Guten Ein Bericht von Andreas Waetzel, SWR Supersommer, Superwein: Der Jahrgang 2003 könnte Winzerherzen höher schlagen lassen - eigentlich: Denn die Trauben sind so gut geraten wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Selten hatte der Most quer durch alle deutschen Weinbaugebiete einen so hohen Zuckergehalt: Die Fachleute schwelgen in Superlativen und verheißen einen echten Jahrhundertwein. Doch wie so oft liegen Freud' und Leid' dicht beieinander. Überangebot drückt auf den Preis Wenn Walter Fotteler dieser Tage durch seinen Weinkeller läuft, weiß er nicht: Soll er lachen oder ein grimmiges Gesicht machen. Wohin er schaut, sieht der Chef der größten Kaiserstühler Winzergenossenschaft nur Fässer mit Spätlesen und Auslesen. Normalerweise sind das gesuchte Raritäten, in diesem Jahr etwas ganz normales. Und dieses Überangebot an Spitzenqualität drückt auf den Preis: "Wir können sicher nicht die Erlöse erzielen, die unsere Winzer und wir gerne hätten, der Verbraucher ist nicht bereit, einen Euro pro Flasche mehr zu zahlen", sagt er. Spitzenwerte beim Zuckergehalt der Beeren Drei Wochen früher reif - Weinstock in Kronsberg bei Iphofen Der heiße trockene Sommer hat die Trauben in den Weinbergen förmlich reif gekocht. In allen Weinbaugebieten gab es Spitzenwerte beim Zuckergehalt der Beeren. Jetzt ist die Ernte weitgehend eingebracht und eines steht fest: Beim Jahrgang 2003 sind 100 Grad Oechsle und mehr keine Seltenheit. Die Freude darüber ist jedoch leicht getrübt, "weil eben diese Weine alkoholreich und für den Alltagsgebrauch zu kräftig sind", sagt Bernhard Frick, Weingut Frick aus Binzen Im Klartext: Es wird im kommenden Jahr weniger leichte Tischweine geben; die Genießer werden sich auf schwere und gehaltvolle Getränke einstellen müssen ? Am Preis wird sich jedoch für die Verbraucher vermutlich nicht viel ändern. Freiburg Breisgau Markgräflerland von Wolfgang AbelFrühling 2003 Ein kleines, freilich hoch empfehlenswertes Weingut in Binzen wird von Bernhard Frick geführt. Der Weinbau des Familienbetriebes wurde bereits vor einigen Jahren vom Sohn übernommen und der erzeugt Überdurchschnittliches. Höchst erfreulich ist schon einmal das ausschließlich trockene Sortiment elegante Weißweine, Weine, die Säure und Charakter behalten dürfen und deshalb sortentypisch schmecken. So gelingt Frick Jahr für Jahr ein außergewöhnlich sauberer, sortentypischer und wunderbar leichter Gutedel, der klar in die erste Liga gehört. Feiner Weißburgunder sowie Rotweine, die nach der klassischen Burgundermethode, also durch Maischegärung und ohne Erhitzen entstehen. Im Angebot auch offener Faßwein und ein breites Angebot an Obstbränden. Für das qualitativ außergewöhnliche Angebot ist die Adresse Netter Mensch, freundliche Preise, vorbildliche Weinliste. Als Randprodukt hervorragender Weinessig. Kleines Weingut, bei Interesse unbedingt vorher anrufen... Februar 2003 - von Konrad Baeschlin...ob "Später Herbst" oder "Winzerglück" Dezember 2002 - Oberbadisches Volksblatt & Badische Zeitung Der Herbst 2002 endete im Binzener Weingut von Bernhard Frick diesmal recht spät: letzte Woche holte Frick die letzten Trauben ein und freute sich dabei über "stattliche 170 Oechsle", die seine Sonnhohle-Müller-Thurgau-Trauben "zogen". Eine schöne Trockenbeerenauslese werde dies ergeben. Allerdings nur wenig an Menge, denn auf den 20 Ar, die er für diese Auslese hängen ließ, kamen rund 70 Liter Most zusammen. Mit der späten Weinlese kurz vor Weihnachten sie ein Herbst abgeschlossen, der insgesamt gute Durchschnittsqualität brachte, beim Gutedel schöne Säurewerte, einige Prädikatsweine bei den Burgunder-Sorten als Lohn für einen Herbst der wegen des Regens eine schwierige, arbeitsaufwändige war. November 2002 ![]() Eichelmann in Feuilleton der Zeit...... Oberbadisches Volksblatt, April 2002 Binzen(os). Besuch von einem Fernsehteam des SWR 3 hatte jüngst Bernhard Frick in seinem Weingut im "Freihof" im alten Binzener Dorfkern. Die TV-Leute drehen derzeit einen Kurz-Beitrag über den Müller-Thurgau, der Ende April in der "Landesschau" ausgestrahlt wird. Dabei geht es darum, dass viele Winzer im Markgräflerland diese Weißweinsorte im Anbau reduzieren zu Gunsten anderer Weine mit besserem Renommee. Gefilmt wurde Bernhard Frick beim Roden von Müller-Thurgau-Rebstöcken in der "Sonnhohle", aber auch im Weingut, wo das TV-Team einen hochwertigen Müller-Thurgau, eine Trockenbeerenauslese Jahrgang 2000 verkostete. Damit sollte, so Frick, deutlich gemacht werden, dass bei entsprechenden kellertechnischen Bemühungen aus Müller-Thurgau-Trauben eben doch qualitativ hochwertige Weine gekeltert werden können. "Mal sehen, wie die SWR-Redakteure ihren Eindruck in Binzen und zum hiesigen Müller-Thurgau rüberbringen", so Frick nach dem dreistündigen Gastspiel der SWR-Leute. ![]() Gerhard Eichelmann - Deutschlands Weine 2002 Bernhard und Heike Frick im Markgräflerland erzeugen neben Wein auch Branntweine und Edelbrände in einer eigenen Brennerei. Bei der Bewirtschaftung der Weinberge werden k010eine Insektizide und Herbizide eingesetzt,bei Bedarf erfolgt biotechnische Schädlingsbekämpfung. Alle Weine (bis auf die edelsüßen) sind durchgegoren und trocken, auch wenn dies nicht auf dem Etikett vermerkt ist. Dafür ist bei jedem Wein der Restzucker auf dem Etikett angegeben. Schon vor zwei Jahren hatte ich erstmals die herrlich zupackenden Weine in Mondo vorgestellt. Auch im vergangen Jahr hatten Bernhard und Heike Frick wieder eine sehr gleichmäßige Kollektion präsentiert, aus der ein Nobling Eiswein herausragte. Und in diesem Jahr sticht wieder ein edelsüßer Wein hervor, nämlich die Müller-Thurgau Trockenbeerenauslese, die mit 208°Oechsle geerntet worden war... konzentriert, sehr direkt und eindringlich, dominant, ein wenig Kaffee; viel süße Frucht im Mund, konzentriert, enorm dominant, dick und eindringlich, gewaltiger Nachhall...92 Punkte u.v.m.... ![]() ...und so schon seit, sage & schreibe, fünf Jahren...und immer wieder macht es Spaß...September 2002 |